Wirtschaftsinformatik Lehramt in Nordrhein-Westfalen studieren?

Studienform

Vollzeit

Studiengang

Wirtschaftsinformatik Lehramt

Bundesland

Nordrhein-Westfalen

Vollzeit

Das Vollzeitstudium ist für Bachelor und Masterstudiengänge die häufigste Studienform. Hier ist man hauptberuflich „Student“: Tagsüber besucht man Vorlesungen und Seminare an der Hochschule. Da ein MBA-Studium sich explizit an Berufstätige richtet, ist das Vollzeitstudium hier allerdings weniger verbreitet als bei Bachelor- und Masterstudiengängen.

Als Vollzeit-Student beschäftigt man sich intensiv mit dem Lernstoff und kann sich voll und ganz auf das Studium konzentrieren. Außerdem hat man täglich Kontakt zu Kommilitonen und Dozenten, was den Wissensaustausch ebenso wie das Networking erleichtert. Der Nachteil: Eine berufliche Tätigkeit ist in der Regel nur in Form eines Nebenjobs möglich. Die Regelstudienzeit für einen Master bzw. MBA beträgt in Vollzeit üblicherweise zwei bis vier Semester und für einen Bachelor sechs Semester. 

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Wirtschaftsinformatik Lehramt

Wirtschaftsinformatik gibt es auch als Schulfach – und zwar an berufsbildenden Schulen. Schüler dieser Schulen haben Fächer mit IT-Bezug, zum Beispiel selbst gewählt in der Oberstufe oder, weil sie Teil von Ausbildungsberufen mit IT-Schwerpunkt sind. Berufsschulen und Berufskollegs brauchen also Lehrkräfte, die Auszubildende wirtschaftsinformatischer Berufsausbildungen entsprechen unterrichten können – fachlich wie didaktisch.

Das Schulfach Wirtschaftsinformatik zu studieren, ist also besonders interessant für diejenigen, die Lehrer an berufsbildenden Schulen werden wollen und in Studium und Beruf ihre Leidenschaft für informationstechnische Themen unterbringen möchten. Als Lehrer unterrichten sie vor allem ältere Schüler, die kurz vor Eintritt in das Berufsleben stehen oder sich in der Ausbildung befinden.

Im Lehramtsstudium werden Kenntnisse rund um Software, Datenbanken, Betriebssystem und andere IT-Anwendungen gelehrt. Dazu kommen Module, die sich speziell mit der Betriebswirtschaft auseinandersetzen und allgemeine Themen, wie Recht, Projektmanagement oder Soft Skills. Angehenden Lehrkräfte der Wirtschaftsinformatik verfügen nach dem Studium außerdem über gute pädagogische Kompetenzen und wissen verschiedenen Lehr- und Lernmethoden einzusetzen.

Bei der Studienwahl muss beachtet werden, dass Wirtschaftsinformatik nicht als alleinstehendes Fach studiert werden kann. Im Lehramtsstudium muss immer noch ein weiteres Schulfach studiert werden! Außerdem ist es nicht möglich dieses Fach an anderen Schulformen als an berufsbildenden Schulen zu unterrichten. Der Karriereweg ist damit recht stark vorgezeichnet, zumindest, wenn es um die berufliche Laufbahn an einer Schule geht. Allerdings finden Wirtschaftsinformatiker, die auf Lehramt studiert haben, auch in der Wirtschaft Jobs, wenn sie sich gegen den Lehrerberuf entscheiden.

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Nordrhein-Westfalen

Mit mehr als 17 Millionen Menschen, die auf einer Fläche von gut 34.000 Quadratkilometern leben, ist Nordrhein-Westfalen (NRW) das bevölkerungsreichste Bundesland. Mit etwa einer Million Einwohnern ist Köln die viertgrößte Stadt in Deutschland. Das Ruhrgebiet ist das größte Industriegebiet Deutschlands. Nach dem Niedergang von Kohlebergbau und Montanindustrie gehört das Ruhrgebiet dank wichtiger Schlüsselindustrien, wie dem Maschinenbau, weiterhin zu einem der wirtschaftlichsten Zentren in der Bundesrepublik.

Bedeutende Künstler wie Heinrich Heine, Ludwig van Beethoven oder Joseph Beuys stammen aus NRW. Es gibt unzählige Bühnen, Museen, Orchester und Konzerthallen in dem Bundesland. Rund 14.000 Kilometer Radwege führen quer durch NRW und der bekannte Rothaarsteig, der über die Mittelgebirgshöhen führt, ist einer von vielen Wanderwegen. Freizeitgebiete sind auch die 200 Seen, 1500 Flusskilometer oder 78 Talsperren.

Studieren in Nordrhein-Westfalen

Die Hochschullandschaft in NRW ist vielfältig. Es gibt 14 öffentlich-rechtliche Universitäten und 16 Fachhochschulen, sieben staatliche Kunst- und Musikhochschulen sowie fünf Verwaltungshochschulen. Außerdem haben 30 private und kirchliche Hochschulen ihren Hauptsitz in dem Bundesland. Insgesamt gibt es an allen Hochschulen rund 2000 Studienangebote. Etwa 732.000 Studierende waren im Wintersemester 2015/16eingeschrieben.

Seit einigen Jahren ist die Lehrerausbildung auf die Bachelor- und Masterausbildung umgestellt. In den Bereichen Pharmazie, Lebensmittelchemie, Medizin und Jura ist weiterhin das Staatsexamen der Abschluss.

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