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Erfahrungsbericht: Bachelor Angewandte Informatik mit Schwerpunkt Medieninformatik an der FH Flensburg

Neben der Wirtschaftsinformatik bietet die Informatik noch mehr spannende Teilbereiche. Phillip hat sich für den Schwerpunkt Medieninformatik im Bachelorstudiengang Angewandte Informatik der FH Flensburg entschieden. Von seinen Erfahrungen berichtet er uns hier. Und er gibt auch noch einen wertvollen Hinweis: Wer Medieninformatik studiert, lernt in erster Linie Informatik - es handelt sich nicht um einen klassischen Medienstudiengang!

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Erfahrungsbericht von Phillip

Darum habe ich mich für diesen Studiengang entschieden:

Ideen und Konzepte für Internetseiten und Webanwendungen

Begonnen hat mein Interesse an der Informatik während meiner Schulzeit, als ich meine ersten Webseiten erstellt habe. Anschließend wurde dies zu einem kleinen Nebenverdienst und es gab immer mehr Ideen, die darüber hinaus auch Kenntnisse in der Webentwicklung erforderten. Mir hat es Spaß gemacht mit Freunden, Bekannten und auch Fremden Ideen und Konzepte für Internetseiten und Webanwendungen zu entwickeln, diese umzusetzen und auch grafisch zu gestalten. Das Hobby zu meinem Beruf zu machen und so Spaß bei der Arbeit zu haben, war bei dieser Entscheidung ein wichtiger Bestandteil. Glücklicherweise ist dieser Bereich in der Wirtschaft aktuell sehr gefragt und bietet einem Jobsicherheit.

So läuft mein Studium ab:

Zudem beginnt man schon ab dem ersten Semester zu programmieren und zu designen

Grundsätzlich setzt sich das Studium aus einem großen Teil der Angewandten Informatik und dem Mediendesign zusammen. Insgesamt geht das Studium sieben Semester, wobei das letzte und siebte Semester ein dreimonatiges Praktikum und die Bachelorarbeit beinhaltet. Dies ist zwar ein Semester mehr als in vielen anderen Bachelorstudiengängen, doch kann man dadurch auch Master machen, die nur drei, anstatt vier Semester dauern.

In den ersten Semestern gibt es viele Grundlagen, so lernt man z.B. physikalische Grundlagen, Digitaltechnik oder auch Mathematik, um zu verstehen, wie Informatik und Programmiersprachen grundsätzlich funktionieren. Zudem beginnt man schon ab dem ersten Semester zu programmieren und zu designen. Man schreibt seine ersten Zeilen Code und gestaltet erste Print- und Digitalmedien im sog. Labor, parallel zur Vorlesung. Labore sind nötig für die Zulassung zur Prüfung und vertiefen das Theoriewissen aus der Vorlesung. Bei den Vorlesungen gab es allgemein keinerlei Anwesenheitspflicht.

In den weiteren Semestern wird darauf aufgebaut und man bekommt Einblicke in verschiedene Programmiersprachen und -techniken. In den späteren Semestern gibt es Wahlpflichtkurse, wodurch man sein Studium selbst gestalten kann. Im sechsten Semester setzt man zudem mit Kommilitonen ein halbjähriges Projekt um und dokumentiert dies, um schon einmal für die Bachelorarbeit zu üben.

Ich kann die FH Flensburg empfehlen, weil...

... ich ein Mensch bin, der die Praxis liebt und in der Regel so lange ein Motivationsproblem habe, bis ich ein Zeitproblem bekomme. Durch die Anwesenheitspflicht in Laboren und das praxisnahe Studieren konnte ich diese Stärken und Schwächen super nutzen und ausgleichen. Zudem hat man ein engeres Verhältnis zu Dozenten im Vergleich zu riesigen Universitäten. So versuchen die Dozenten z.B. in der Regel zu helfen, wenn es Probleme geben sollte.

Diese Interessen und Fähigkeiten sollte man für den Studiengang mitbringen:

ein gutes logisches Verständnis und gute Mathekenntnisse

Viele haben unterschätzt, dass Angewandte Informatik mit Schwerpunkt Medieninformatik grundsätzlich ein Informatik Studiengang und kein Medienstudiengang ist und hatten es schwer, durch Desinteresse an der Informatik und einem anderen Fokus der Stärken (Mediendesign), sich in diesem Studiengang wiederzufinden und zu motivieren.

Es ist wichtig, dass man sich grundsätzlich für Informatik interessiert und gerne Probleme mittels der Informatik lösen will, um Prozesse und Arbeitsabläufe zu vereinfachen. Zudem sind ein gutes logisches Verständnis und gute Mathekenntnisse ein großer Vorteil im Studium. Wählt man, so wie ich, den Schwerpunkt Medieninformatik, so ist es darüber hinaus von Vorteil, wenn man es anstrebt, die zuvor genannte programmatische Umsetzung intuitiv und ansprechend für den User umzusetzen. Dabei hilft ein gutes Auge für Design und Verständnis für Usability.