Master Wirtschaftsinformatik in Brandenburg studieren?

Abschluss

Master

Studiengang

Wirtschaftsinformatik

Bundesland

Brandenburg

Master

Das Master-Studium ist der zweite Schritt auf der akademischen Karriereleiter. Es dauert in der Regel zwei bis vier Semester und kann dazu dienen, Wissensgebiete zu vertiefen oder neue zu erschließen. Voraussetzung ist ein abgeschlossenes grundständiges Studium mit Bachelor-, Magister- oder Diplomabschlüssen. Manche Hochschulen beschränken die Zulassung durch einen Numerus Clausus oder eine bestimmte Abschlussnote, bei anderen sind Praktika eine zusätzliche Voraussetzung. Oft sind auch Kriterien wie Hochschulart oder Fächer ausschlaggebend. Belegt werden kann das Master-Studium an Universitäten und Hochschulen, an privaten Hochschulen oder im Fernstudium. Neu ist, dass Studenten zwischen Hochschultypen wechseln können, also zum Beispiel mit einem an einer Fachhochschule erworbenen Bachelorabschluss an der Universität das Masterstudium fortsetzen können. Studenten haben die Möglichkeit, das Studium in Voll- oder Teilzeit oder als Duales Studium zu durchlaufen.

Ähnlich wie beim Bachelor-Studium besteht auch die Struktur des Master-Studiums aus verschiedenen thematischen Lernblöcken, den Modulen. Die Durchschnittsnote aus den einzelnen Modulen fließt in die Abschlussnote mit ein. Ebenso wie die Bewertung der Masterarbeit, mit der das Studium abgeschlossen wird. In Deutschland besteht die Abschlussprüfung in der Regel aus der Examens- oder Abschlussarbeit und der mündlichen Prüfung. Der Master qualifiziert zur Promotion. Absolventen können sich auch für eine wissenschaftliche Arbeit entscheiden oder in den Arbeitsmarkt wechseln.

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Wirtschaftsinformatik

Kein Unternehmen kommt heute ohne Informationstechnik (IT) aus. Informations- und Kommunikationsprozesse regeln den kompletten betrieblichen Ablauf – von Vertrieb, Personal, Logistik, Controlling bis Marketing: Wie sollte ein Betrieb ohne IT arbeiten können?

Das Studium der Wirtschaftsinformatik verbindet die Informatik mit der Betriebswirtschaft: eine besonders wertvolle Kombination und gefragter denn je. Unternehmen brauchen Experten, die komplexe informationstechnische Prozesse steuern und computergestützte Lösungen finden können und dabei auch noch die betriebswirtschaftlichen Rahmenbedingungen kennen. Studierende der Wirtschaftsinformatik können am Ende ihres Studiums beide Felder bedienen. Sie verstehen Datenbanksysteme, können programmieren und Software entwickeln. Gleichzeitig verstehen sie etwas von Projektmanagement, betrieblichen Kennzahlen und Personaleinsatz. Kein Wunder, dass studierte Wirtschaftsinformatiker händeringend gesucht werden und der Bedarf in Zukunft noch weiter steigen wird. Aktuell sind viele attraktive Stellen noch unbesetzt!

Mit einem Bachelor oder Master in Wirtschaftsinformatik ergeben sich unterschiedlichste Karrierewege: Je nach Studienschwerpunkt kann ein zukünftiger Job sich im Feld der klassischen BWLer-Tätigkeiten bewegen, aber genauso im Bereich der IT-Technik. Eine Position im IT-Management, Produktmanagement oder Projektmanagement ist genauso möglich wie eine Anstellung als Datenbankentwickler, Software Engineer oder Programmierer. Welche Richtung konkret eingeschlagen wird, kann mit dem Studium selbst gewählt werden: Nicht alle Wirtschaftsinformatikstudiengänge sind gleich: So legen einige den Schwerpunkt auf BWL-Fächer und andere den Fokus auf Angewandte Informatik. Eine genauer Vergleich der Studienverlaufspläne von Hochschulen ist also ratsam.

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Brandenburg

Viel Natur und Kultur findet sich in Brandenburg. Es ist ein dünn besiedeltes Land, in dem nur etwa 2,6 Millionen Menschen auf rund 29.000 Quadratkilometern Fläche leben. In Brandenburg sind ausgedehnte Seen und Wälder, Höhenzüge und Täler sowie Flüsse und Moore. Einen besonderen landschaftlichen Reiz hat der Spreewald mit seinen rund 300 künstlichen und natürlichen Wasserstraßen. Hier sind auch die Ackerflächen für die bekannten Spreewälder Gurken. In der Uckermark, einer größtenteils naturbelassenen Landschaft, ist eines der größten Waldgebiete Brandenburgs. Der Fürst Pückler Park in Bad Muskau, ein etwa 750 Hektar großer Landschaftspark, ist überregional bekannt.

In Brandenburg gibt es rund 350 Schlösser und Herrenhäuser und etwa 150 Museen und Gedenkstätten, die zu einem Besuch einladen. Zu den traditionell ansässigen Branchen gehören die Metall-, Automobil- oder Ernährungsindustrie. Innovative Wirtschaftszweige sind Umwelttechnik, Bio- und Informationstechnologie.

Studieren in Brandenburg

Seit den 1990er Jahren wurden in Brandenburg drei Universitäten und fünf Fachhochschulen gegründet. Seit 2014 gibt es außerdem die Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf. Insgesamt sind an den Hochschulen rund 50.000 Studenten eingeschrieben. Rund 20.000 Studierende werden an der größten Universität, der Universität Potsdam, unterrichtet. Mehr als 4.000 Studenten sind an der größten Fachhochschule des Landes, der Technischen Hochschule Wildau.

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