Duales Studium Wirtschaftsinformatik in Nordrhein-Westfalen studieren?

Studienform

Duales Studium

Studiengang

Wirtschaftsinformatik

Bundesland

Nordrhein-Westfalen

Duales Studium

Ein duales Studium verbindet Studium und Praxis: Wer sich für diese Studienform entscheidet, verbringt schon während des Hochschulstudiums viel Zeit in einem Unternehmen, entweder in Form von längeren Praktika oder sogar einer Berufsausbildung. Absolventen können also nicht nur einen akademischen Abschluss vorweisen, sondern bringen schon Berufserfahrung mit – eine auf dem Arbeitsmarkt gefragte Kombi! Kein Wunder also, dass diese Studienform in Deutschland zunehmend beliebter wird – sowohl bei Studienbewerbern als auch Unternehmen. Vier verschiedene duale Studienmodelle sind zu unterscheiden: Das ausbildungsintegrierende, praxisintegrierende, berufsbegleitende sowie das berufsintegrierende duale Studium.

Ausbildungsintegrierende Studiengänge zeichnen sich dadurch aus, dass Absolventen neben dem Hochschulabschluss auch eine staatlich anerkannte Berufsausbildung absolvieren. Bei einem praxisintegrierenden Studium hingegen werden lange Praktika in einem Unternehmen absolviert. Studierende profitieren hier ebenfalls von der starken Verknüpfung von Theorie und Praxis, erwerben allerdings nur den Hochschulabschluss.

Eine weitere Möglichkeit ist das berufsbegleitende oder berufsintegrierende duale Studium. Berufstätige reduzieren hierbei entweder in Absprache mit dem Arbeitgeber ihre Arbeitszeit oder absolvieren ein vom Arbeitgeber unterstütztes Fern-, Abend- oder Wochenendstudium.

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Wirtschaftsinformatik

Kein Unternehmen kommt heute ohne Informationstechnik (IT) aus. Informations- und Kommunikationsprozesse regeln den kompletten betrieblichen Ablauf – von Vertrieb, Personal, Logistik, Controlling bis Marketing: Wie sollte ein Betrieb ohne IT arbeiten können?

Das Studium der Wirtschaftsinformatik verbindet die Informatik mit der Betriebswirtschaft: eine besonders wertvolle Kombination und gefragter denn je. Unternehmen brauchen Experten, die komplexe informationstechnische Prozesse steuern und computergestützte Lösungen finden können und dabei auch noch die betriebswirtschaftlichen Rahmenbedingungen kennen. Studierende der Wirtschaftsinformatik können am Ende ihres Studiums beide Felder bedienen. Sie verstehen Datenbanksysteme, können programmieren und Software entwickeln. Gleichzeitig verstehen sie etwas von Projektmanagement, betrieblichen Kennzahlen und Personaleinsatz. Kein Wunder, dass studierte Wirtschaftsinformatiker händeringend gesucht werden und der Bedarf in Zukunft noch weiter steigen wird. Aktuell sind viele attraktive Stellen noch unbesetzt!

Mit einem Bachelor oder Master in Wirtschaftsinformatik ergeben sich unterschiedlichste Karrierewege: Je nach Studienschwerpunkt kann ein zukünftiger Job sich im Feld der klassischen BWLer-Tätigkeiten bewegen, aber genauso im Bereich der IT-Technik. Eine Position im IT-Management, Produktmanagement oder Projektmanagement ist genauso möglich wie eine Anstellung als Datenbankentwickler, Software Engineer oder Programmierer. Welche Richtung konkret eingeschlagen wird, kann mit dem Studium selbst gewählt werden: Nicht alle Wirtschaftsinformatikstudiengänge sind gleich: So legen einige den Schwerpunkt auf BWL-Fächer und andere den Fokus auf Angewandte Informatik. Eine genauer Vergleich der Studienverlaufspläne von Hochschulen ist also ratsam.

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Nordrhein-Westfalen

Mit mehr als 17 Millionen Menschen, die auf einer Fläche von gut 34.000 Quadratkilometern leben, ist Nordrhein-Westfalen (NRW) das bevölkerungsreichste Bundesland. Mit etwa einer Million Einwohnern ist Köln die viertgrößte Stadt in Deutschland. Das Ruhrgebiet ist das größte Industriegebiet Deutschlands. Nach dem Niedergang von Kohlebergbau und Montanindustrie gehört das Ruhrgebiet dank wichtiger Schlüsselindustrien, wie dem Maschinenbau, weiterhin zu einem der wirtschaftlichsten Zentren in der Bundesrepublik.

Bedeutende Künstler wie Heinrich Heine, Ludwig van Beethoven oder Joseph Beuys stammen aus NRW. Es gibt unzählige Bühnen, Museen, Orchester und Konzerthallen in dem Bundesland. Rund 14.000 Kilometer Radwege führen quer durch NRW und der bekannte Rothaarsteig, der über die Mittelgebirgshöhen führt, ist einer von vielen Wanderwegen. Freizeitgebiete sind auch die 200 Seen, 1500 Flusskilometer oder 78 Talsperren.

Studieren in Nordrhein-Westfalen

Die Hochschullandschaft in NRW ist vielfältig. Es gibt 14 öffentlich-rechtliche Universitäten und 16 Fachhochschulen, sieben staatliche Kunst- und Musikhochschulen sowie fünf Verwaltungshochschulen. Außerdem haben 30 private und kirchliche Hochschulen ihren Hauptsitz in dem Bundesland. Insgesamt gibt es an allen Hochschulen rund 2000 Studienangebote. Etwa 732.000 Studierende waren im Wintersemester 2015/16eingeschrieben.

Seit einigen Jahren ist die Lehrerausbildung auf die Bachelor- und Masterausbildung umgestellt. In den Bereichen Pharmazie, Lebensmittelchemie, Medizin und Jura ist weiterhin das Staatsexamen der Abschluss.

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