Schüler fragen, Studenten antworten:

Muss man vor dem Studium programmieren können?

„Wirtschaftsinformatik ist ja etwas, wo man im Studium programmieren lernt. Ist es denn gut, wenn man schon vor dem Studienanfang etwas programmieren kann, zum Beispiel Webseiten in HTML, Java und CSS? Oder lernt man Programmieren im Studiengang?”

Studenten antworten:

Christopher, Student der Hochschule Reutlingen:

„Programmierkenntnisse sind von Vorteil, aber stellen keine Voraussetzung dar. Im Grundstudium erhält man ausführliche Kenntnisse in diesen Bereichen. Dennoch sollte autodidaktisch programmiert werden, um tatsächlich ein guter Programmierer zu werden.

Allgemein: Als Wirtschaftsinformatiker ist man weder ein guter Programmierer, noch ein guter BWLer, aber genau diese Kombination macht das Studium so interessant. Man erhält breitgefächerte Informationen zu den jeweiligen Bereichen und kann somit entscheiden, in welche Richtung man gehen möchte. Obwohl ich beispielsweise WI studiert habe, war das Programmieren schon immer ein Tabu für mich. Daher habe ich mich im Bereich Projektmanagement, SAP und Prozesse sehr gut wiedergefunden.”

Sascha, Absolvent der HWR Berlin:

„Es kann nicht erwartet werden, dass man vor dem Studium bereits fundierte Programmierkenntnisse hat. Schaden tut es definitiv nicht, dabei sollte es egal sein, welche Sprache man vorher lernt, da es zunächst um Logiken geht, statt alle Befehle auswendig zu können. Der Klassiker im Studium wäre Java, da es die meistverbreitete Programmiersprache ist. Aber auch SQL hat einen hohen Stellenwert, auch wenn es keine klassische Programmiersprache ist. Das Studium ist idealerweise so aufgebaut, dass man das Programmieren im Studium lernt.”

Faruk, Student der FH Reutlingen:

„Vor dem Studium benötigt man keine Programmierkenntnisse. Man sollte lediglich eine Affinität zur IT haben. Wer bereits Programmierkenntnisse sammeln konnte, ist in den ersten ein bis zwei Semester auf jeden Fall im Vorteil. Je nach Hochschulformat unterscheidet sich der Anteil von IT und Wirtschaft. Manche Hochschulen teilen die Gebiete 50/50 auf, andere wiederum 70/30. Ich empfehle das vor der Wahl der Hochschule zu beachten.”

Sebastian, Student der HS Niederrhein:

„Programmieren konnte ich vor dem Studium nicht. In den Vorlesungen wird einem alles beigebracht. An der HS Niederrhein bestehen die Vorlesungen aus mehreren Teilen. Einem theoretischen Teil und einem praktischen Teil, in dem man Aufgaben zusammen mit dem Dozenten, jeder für sich am PC bearbeitet. Je nach Vertiefung kann es sein, dass möglicherweise Grundkenntnisse von Vorteil wären.”

Steffen, Absolvent der HS Furtwangen:

„Nein. Vor dem Studium muss man nichts können, was programmieren angeht. Das wird von der ersten Codezeile an erklärt. Das ist gut so und man kann neben Java, DB, HTML auch etliche weitere Programmiersprachen lernen, so man denn will.”

 

 

Robert, Student an der Uni Regensburg:

„Man muss nicht programmieren können, es ist jedoch hilfreich. Meiner Erfahrung nach jedoch weniger HTML und CSS - eher JAVA.”

Fabian, dualer Student bei Dräger, berichtet im Video:

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